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Grundsteuer


Kurzinformationen

Reform der Grundsteuer - Informationen für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer zu Steuererklärungen im Zusammenhang mit dieser Reform

Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer auf der Grundlage neuer gesetzlicher Regelungen erhoben, da das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2018 entschieden hat, dass die bisherigen, jahrzehntelang unveränderten Einheitswerte von 1935 beziehungsweise 1964 ab dem Jahr 2025 nicht mehr für die Grundsteuer verwendet werden dürfen.

Zukünftig wird es alle sieben Jahre eine Neubewertung geben.

 

Eckdaten zur Grundsteuerreform

  • Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer werden durch die Finanzämter im Mai bis Juni 2022 über die Abgabe der Steuererklärung zur Grundsteuer (Grundsteuerwerterklärung) im Zusammenhang mit der Reform informiert. Die Informationsschreiben enthalten die wichtigsten Daten und Fakten zur Grundsteuerwerterklärung.
  • Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer müssen nach der gesetzlichen Neuregelung ihre Grundsteuererklärung im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Oktober 2022 elektronisch (online) an das Finanzamt abgeben.

Hierzu können Sie jede geeignete Software sowie das kostenlose Angebot der Steuerverwaltung über Mein ELSTER (www.elster.de) nutzen.

 

Bei einfach gelagerten Sachverhalten, wie z.B. Ein- oder Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen oder unbebauten Grundstücken, kann für die elektronische Übermittlung auch die „Grundsteuererklärung für Privateigentum” genutzt werden (www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de).

Hierbei ist zu beachten, dass dieses Angebot derzeit nur von Bürgerinnen und Bürgern ohne ELSTER-Zertifikat genutzt werden kann.

 

Die Grundsteuerwerterklärungen können erst ab 1. Juli 2022 online abgegeben werden.

  • Für Fragen zur Grundsteuererklärung stehen Ihnen ab Mai die Grundsteuer-Hotline 0331/ 200 600-20 (Mo. – Do. 9 bis 16 Uhr und Fr. 9 – 14 Uhr) und ein virtueller Assistent (steuerchatbot.de) zur Verfügung.
  • Erste Informationen zur Grundsteuerwerterklärung können Sie bereits im Internet unter www.grundsteuer.brandenburg.de erhalten.
  • Von Mitte Mai bis vor den Sommerferien werden die Finanzämter in verschiedenen Kommunen des Landes Brandenburg Informationsveranstaltungen „Finanzamt-vor-Ort“ anbieten (Termine finden Sie unter www.grundsteuer.brandenburg.de).
  • Servicestellen der Finanzämter werden zudem besondere Grundsteuer-Sprechtage und Termine für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer zur Online-Steuererklärung anbieten (Termine können Sie mit dem zuständigen Finanzamt ab Mai vereinbaren).
 

Welche Daten werden für die Grundsteuerwerterklärung benötigt?

Je nach Art des Grundstücks sind verschiedene Daten erforderlich.

Allgemein benötigen Sie:

  • das Aktenzeichen des Finanzamts
  • die Adresse/Lage des Grundstücks
  • Angaben zu allen Eigentümerinnen und Eigentümern
  • das zuständige Finanzamt
  • Angaben zum Grund und Boden (Gemarkung, Flur und Flurstück, Art des Grundstücks, amtliche Fläche, Bodenrichtwert je Quadratmeter)
  • bei Wohngrundstücken Baujahr bzw. Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit, Anzahl der Garagen-/Tiefgaragenstellplätze, Wohn- und Nutzfläche je Wohnung
  • bei Nichtwohngrundstücken Gebäudeart, Baujahr, Bruttogrundfläche in Quadratmeter.

Die erforderlichen grundstücksbezogenen Angaben finden Sie z. B. in Bauunterlagen, Teilungserklärungen, Grundbuchauszügen oder Kaufverträgen.

Um Ihnen das Zusammentragen der notwendigen Unterlagen zu erleichtern, stellen wir Ihnen eine Checkliste zur Verfügung. 

Brandenburg hat zusätzlich noch ein Informationsportal für Grundstücksdaten

(https://informationsportal-grundstuecksdaten.brandenburg.de) eingerichtet. Dort erhalten Sie nach Angabe der Flurstücksnummer oder Adresse den Bodenrichtwert und die Grundstücksfläche.


Rechtsgrundlagen

Gesetz zur Reform des Grundsteuer-Bewertungsrechts (Grundsteuer-Reformgesetz/GrstRefG)


Ansprechpartner


Kämmerei

Frau Andratschke
A 004
Telefon (03362) 5869-21
E-Mail


Merkblätter

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