"Stolpersteine" in Woltersdorf
Woltersdorf, den 26.07.2012
"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig, ein Künstler, der an die Opfer der NS-Zeit erinnert, indem er vor deren letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt.
Diese "Stolpersteine" liegen inzwischen in mehr als 500 Orten Deutschlands und darüber hinaus in mehreren Ländern Europas.
Seit dem 25. Juli 2012 erinnern nunmehr auch in Woltersdorf in der Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße vor Nummer 50 - auf Initiative verschiedener Woltersdorfer Vereine - zwei Stolpersteine an die Woltersdorfer Bürger Siegmund und Gustav Gumpert, die 1942 deportiert und ermordet wurden.



